Düngen im Garten und die Auswirkungen
Gartenfreunde und -liebhaber kennen das Problem: Irgendwie wollen plötzlich in einem Jahr Obst, Gemüse und Salat nicht so richtig wachsen. Leider kann einem keiner mit Sicherheit sagen, ob es am Boden liegt, an den Samen oder ob die Temperaturen noch nicht stimmten. Also beginnt man auszuprobieren und versucht den noch kleinen Salat- und Gemüsepflänzchen mit Hilfe von düngenden Substanzen extra Energie, Vitamine und Multipower zu verleihen. Schließlich sollen sie groß und kräftig werden und zu einer gesünderen, selbst kontrollierten Ernährung betragen.
Alle Gartenbesitzer müssen gelegentlich der Natur auf die Sprünge helfen, da unsere Gärten heutzutage kein in sich geschlossenes Ökosystem mehr bilden können. Die Menschen greifen durch Pflege und Pflanzenauswahl zu sehr in den natürlichen Kreislauf ein. Dadurch wachsen Pflanzen nebeneinander, die man in der freien Natur so niemals finden würde. Dies erschwert die Entscheidung für die richtige Düngung, denn es gibt keinen wirklichen Universal-Dünger, auch wenn Gartencenter derartige Dünger anbieten. Ideal wäre ein Kompost als Dünger. Da hat man die Inhaltsstoffe selbst geliefert und kann sicher sein, dass die Düngung biologisch ist. Die angebotenen Zusatzstoffe für Kompost, die die Verwesung beschleunigen sollen, kann man getrost weglassen, denn die Natur lässt sich nicht zu schnellerem Tempo antreiben. Gesünder ist es außerdem. Und dann schmeckt der selbst gezogene und geerntete Salat auf dem Greengate Geschirr gleich viel besser.
Wirksamer ist also natürlicher Kompost und frischer Mist. Wer Mist im Frühjahr auf die Beete bringt, bevor die Pflanzen richtig wachsen, der gibt Obst, Gemüse, Kräutern und Salat gleich den richtigen Start ins Leben. Wer den Mist lieber später im Jahr auftragen möchte, kann den Geruch eindämmen, indem er den Mist zuvor mit normaler Muttererde aus den Beeten vermischt. Auch eine Extraschicht Erde über den Mist verteilt, schafft Abhilfe. Mist ist bei jedem Landwirt, der einen Viehbetrieb hat, erhältlich und die meisten liefern ihn sogar.