Düngerlexikon

Düngegesetz

Da eine unsachgemäße Handhabung zu mannigfaltigen Gefahren durch das Düngen führen kann, wird die Nutzung von Düngern vom Gesetzgeber geregelt. Das zum Düngegesetz novellierte Düngemittelgesetz definiert genau die zentrale Bedeutung des Düngers im Ackerbau und den hohen Wert den die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit für den Menschen hat. Ebenfalls klar herausgestellt ist das Ziel die durch Auswirkungen des Düngens auf Boden, Luft und Wasser aufkommenden Gefahren zu vermeiden. Hierbei werden die Düngemitteltypen, die Menge und die Zusammensetzung der ausgebrachten Düngemittel benannt. Interessanterweise führt das neue Düngegesetz im Gegensatz zum alten Düngemittegesetz weniger die Pflanzenernährung, als vielmehr die nachhaltige Bewahrung der Bodenfruchtbarkeit als Zentralen Leitgedanken. Dies bedeutet beispielsweise, dass höherer Wert auf eine intensive Humuswirtschaft gelegt wird. Die hiermit einhergehende ausgeglichene Humusbilanz ist laut des Düngegesetzes neben der Ernte nun genauso wichtig wie eine auf den Bedarf der Pflanzen und des Bodens abgestimmte Nährstoffversorgung.